17. Juli 2025
Eingebettet zwischen Mythen und Tödi pflegen die Kantone Schwyz SZ und Glarus GL eine jahrhundertealte Baukultur, vom Riegelhaus am Zugersee bis zum Walserhof im Glarnerland. Genau diese Kombination aus Bodenständigkeit und kapitalstarken Zürich-Pendlern macht Zwangsversteigerungen hier zu einem Geheimtipp für Investoren, die abseits der ausgetretenen Grossstadtpfade suchen.
Jahr | Schwyz (Stk.) | Glarus (Stk.) | GL je 100 000 EW | SZ je 100 000 EW |
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2022 | 7 | 11 | 27,2 | 4,4 |
2023 | 9 | 9 | 22,3 | 5,7 |
2024* | ≈ 8 | ≈ 10 | 12,2 | ≈ 4,0 |
*Schätzung 2024 gemäss Balkengrafik im Marktbericht 2024.
Glarus schafft es damit regelmässig in die Top-5 der Schweiz, wenn man auf die Versteigerungen pro Einwohner schaut, ein klarer Hinweis auf ein überraschend grosses Objektangebot in einem der kleinsten Kantone.
„83 % aller Eigentumswohnungen und 75 % aller Wohnhäuser wiesen 2022 einen Verkehrswert unter 1 Mio. CHF auf.“
Sowohl in SZ als auch in GL dominieren Wohnhäuser und Eigentumswohnungen, zusammen stellen sie rund 70 % der Auktionen. Gewerbliche Spezialitäten, ältere Sägereien, Trafostationen oder Berggasthöfe, tauchen jedoch regelmässig auf und bieten kreative Value-Add-Chancen, etwa für Co-Working-Hubs oder Micro-Apartments.
Während ZH und VD in absoluten Zahlen mehr Auktionen bieten, punkten Schwyz und Glarus mit drei Alleinstellungsmerkmalen:
In keinem anderen Landesteil prallen Alpen-Romantik und Investment-Logik so gewinnbringend aufeinander wie im Glarnerland und in Schwyz. Die Daten zeigen: hohe Versteigerungsdichte, tiefe Einstiegspreise und ein Objektmix mit Charakter schaffen eine Spielwiese für clevere Käuferinnen und Käufer. Wer die Terminkalender der Betreibungsämter aufmerksam verfolgt und seine Finanzierung parat hat, kann sich hier 2025 ein Stück Innerschweizer Tradition mit attraktivem Renditepotenzial sichern.